Sucheinstellungen – so filtern Sie mit Erfolg!

In der Fülle der Partnervorschlagsliste helfen Ihnen Sucheinstellungen dabei, die Treffer einzugrenzen und darunter den passenden Partner ausfindig zu machen. Probieren Sie es aus!

So finden Sie Singles in Ihrer Nähe

Sie haben partout keine Lust auf eine Fernbeziehung – oder sind schlicht aus ganz praktischen Gründen unflexibel? Wir verraten Ihnen, wie Sie Singles finden, die Ihnen jetzt schon ganz nahe sind…

Ganz große Möglichkeiten

Sie haben das Gefühl, dass Sie in Ihrer Stadt schon alle Chancen ausgereizt haben – und haben den Gedanken, jemanden in Ihrer Nähe zu finden, so gut wie aufgegeben? Bitte nicht! Parship hat über 11 Millionen Mitglieder. Da ist garantiert jemand dabei, der sich gar nicht weit weg von Ihnen sehr darüber freuen würde, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen!

Hallo Nachbar…

Der erste Schritt: Sie beschränken sich in Ihrer Suche auf Ihre Region. Konsequent. Zweite Möglichkeit: Sie sortieren Ihre Partnervorschläge nach Entfernung. Damit bekommen Sie dann automatisch die Personen zuerst angezeigt, die sogar im Bereich Ihrer Postleitzahl leben, also theoretisch direkt nebenan…

Heimvorteil

Natürlich grenzen Sie mit der regionalen Suche mögliche vielversprechende Kandidaten aus. Aber: Sie erhöhen für sich die Chance, jemanden unkompliziert und schnell kennenzulernen, der Sie interessiert! Wer in der gleichen Stadt lebt, hat nicht nur am Wochenende, sondern auch mal spontan abends Zeit auf ein Glas Wein oder einen Kinobesuch. Und: Sie beide bewegen sich auf vertrautem Terrain, also auf Augenhöhe!

Wir kennen Ihr Pflaster!

Wetten, Sie kennen noch nicht jedes verträumte Café Ihres Heimatortes? Oder vielleicht sind Sie sogar erst neu zugezogen und können ein wenig Orientierung gut gebrauchen? – Für alle Ortsfesten haben wir tolle Tipps über ihre Stadt zusammengestellt – ideale Datingplätze, aber auch Infos darüber, wie die Singles hier ticken… Plus: Wie haben Parship-Paare hier zueinander gefunden?

6 Tipps für Ihre Sucheinstellungen

Eine Handvoll ausgewählter Vorschläge – oder eine lange Liste mit vielen spannenden Partnerprofilen? Ihre Sucheinstellungen entscheiden darüber, wen Sie kennenlernen können (und wen Sie unbedacht herausfiltern)! Unterschätzen Sie darum niemals die „Macht“ dieser Angaben…

1. Sie sitzen am längeren Hebel

„Schicken Sie mir bitte mehr Partnervorschläge“, werden wir häufig gebeten. Das Missverständnis: Das ist uns gar nicht möglich, weil SIE mit Ihren Sucheinstellungen allein darüber entscheiden, wie klein oder groß der Kreis „Ihrer“ Kandidaten ist! In dem Moment, in dem Sie an dieser Stellschraube drehen – und den Kreis erweitern- , bekommen Sie automatisch neue Vorschläge – und zwar sofort! Scheuen Sie nicht, mit den Einstellungen zu „spielen“ – Sie werden mit jeder Menge interessanter Profile belohnt. Versprochen!

2. Blicken Sie über den Tellerrand

Es gibt tatsächlich ein Paar, das im selben Haus wohnte – und sich dennoch erst über uns kennenlernte. Das ist die – zugegebenermaßen wirklich schwerromantische – Ausnahme. Zwischen Ihnen und Ihrem zukünftigen Herzblatt werden vermutlich ein paar Kilometer liegen. Passen Sie die Filter daher an und nehmen ruhig ein angrenzendes Bundesland dazu. Zu weit weg? – Bei dem einem steht vielleicht eine berufliche Herausforderung in Ihrer Nähe an, der andere hat Familie oder Freunde in Ihrer Stadt und ist daher ohnehin oft vor Ort… Schauen Sie über den Tellerrand.

3. Suchen statt bestellen

Natürlich können Sie Alter, Größe, Rauchgewohnheiten, Kinderoption und Region so eng fassen, dass exakt der EINE Partner mit Idealdaten und 200 Meter Luftlinie von Ihnen entferntem Wohnort ausgespuckt wird. Theoretisch. Praktisch aber gibt es keine bessere Strategie, um ewig Single zu bleiben. Die Option, Ihre Suche eingrenzen zu können, mag dazu verführen, sich an Eckdaten festzubeißen. Ein Partner ist aber kein Pulli, den man beim Versandhaus genau in der gewünschten Farbe und Größe bestellen kann. Es IST möglich, dass der Mensch, der perfekt zu Ihnen passt, 10 Zentimeter kleiner ist als gedacht – oder 10 Jahre jünger. Wie heißt es noch so schön: Wo die Liebe hinfällt…

4. Was ist Ihnen wirklich wichtig?

Auch wenn wir zur erweiterten Sichtung raten, beliebig sollten Sie nicht werden! Wenn es Dinge gibt, von denen Sie wissen, dass Sie da niemals über Ihren Schatten springen werden: Halten Sie daran fest! Dem militanten Nikotinfeind, der nicht mal auf dem Balkon einen Aschenbecher duldet, bringt es wenig, wenn er seine Suche für Kettenraucher öffnet. Aber: Je strikter Sie in einem Punkt sind, desto beweglicher sollten Sie an anderer Stelle werden… Besonders bei Alter, Größe und Region lohnt sich Flexibilität: Oder möchten Sie wirklich jemanden, der 1,78m groß ist, mit einer bei 1,80m gesetzten Grenze wegfiltern?

5. Auch das Internet ist das „echte Leben“!

Wie ist es sonst bei Ihnen gelaufen, wenn Sie jemanden kennen gelernt haben? Waren Sie verblüfft, als Ihre letzte Beziehung Ihnen am Beginn ihr Geburtsjahr verraten hat? War es Ihnen herzlich egal, dass Ihr Partner leider etwas zu kurz/dick/dünn geraten oder beim Verzicht auf Tabakwaren bislang nicht allzu erfolgreich war – weil sonst irgendwie alles andere passte? Genau. Also: Durchatmen, Computermaus kurz ruhen lassen – und Sucheinstellungen überprüfen! Die Menschen, die Sie hier suchen (und finden) gibt es wirklich – also seien Sie gnädig!

6. Raus aus der Rollenfalle

Wir sind gleichgestellt, aufgeklärt, tolerant. Jajaja. Warum halten sich dann bloß so angestaubte Rollenbilder so hartnäckig: Er muss größer sein als Sie, Sie muss jünger sein als Er… Werfen Sie diese muffigen Klischees über Bord! Dem Herzen sind Alters- und Größenunterschiede egal. Glänzen Sie mit Offenheit: suchen Sie unbedingt auch mal außerhalb Ihres bisherigen Beuteschemas.

Tolle Partnervorschläge – was nun?

O.k., jetzt wird es wirklich spannend: Sie haben konkrete Vorschläge bekommen – und sind ein wenig ratlos, was zu tun ist? Wir verraten Ihnen clevere Strategien, mit denen Sie auch durch üppige Listen finden – und aufspüren, wer wirklich zu Ihnen passen könnte…

1. Der Wald und die Bäume…

Da sitzen Sie nun, mit Ihren großzügigen Sucheinstellungen – vor einer ellenlangen Liste mit unter Umständen mehreren hundert Profilen? Ruhig Blut! Lösen Sie sich von der Idee, jedes Profil sichten zu MÜSSEN. Mit der Sortieroption entscheiden Sie erstmal, ob Sie ganz oben die im Persönlichkeitsprofil am besten zu Ihnen passenden Kandidaten angezeigt bekommen, die neuesten Mitglieder – oder die, die am nächsten zu Ihnen wohnen. Markieren Sie dann Favoriten – und entscheiden ganz entspannt, wem Sie ein Anfrage schicken möchten, eine Spaßfrage – oder einfach ein Lächeln. Nutzen Sie den „Löschen“-Button nur in Ausnahmefällen! Eine gelöschte Person kann Sie nicht mehr kontaktieren – dabei hätte vielleicht eine Nachricht von ihm/ihr alles in ein anderes Licht gesetzt?!

2. Orientierungshilfe Matching-Punkte

Warum Sie auf die Zahl im roten Kreis rechts oben am Foto Ihrer Vorschläge achten sollten? Es ist weder die Altersangabe der Person – noch die Anzahl seiner/ihrer erhaltenen Anfragen! Es ist der Wert Ihrer gemeinsamen Matching-Punkte, also ein wichtiger Gradmesser für die gemeinsamen Übereinstimmungen. Er bewegt sich zwischen 60 und 140 Punkten, und liefert wertvolle Hinweise darauf, wie gut die jeweiligen Startvoraussetzungen für eine Beziehung mit diesen Menschen sind. Je höher die Punktzahl, desto besser. Tipp: Im detaillierten Matching-Ergebnis können Sie nachlesen, wo Sie besonders viel verbindet, aber auch wo es knistern und zu Konflikten kommen könnte. Nutzen Sie diese Informationen unbedingt zur Orientierung!

3. Open your Mind!

Viele Menschen haben einfach Angst vor neuen Erfahrungen. Doch nur weil Sie noch nie mit einem älteren/jüngeren Menschen, einem Vater/einer Mutter zusammen waren, heißt das nicht, dass es in Ihrer künftigen Beziehung wunderbar klappen kann. Tasten Sie sich heran, statt von vorne herein „wegzufiltern“. Eine neue, für Sie ungewohnte Konstellation kann Sie persönlich weiterbringen. Auf eine Art, die Sie sich vorher nun mal nicht ausmalen können.

4. Ein Job macht keinen Traumprinzen

Manche Jobs sind mit negativen Vorurteilen belastet, andere Berufsbezeichnungen wecken strahlende Assoziationen. Zu Unrecht! Die Juristin kann eine emotionale, extrem warmherzige Frau sein, der Sachbearbeiter kann ein Faible für rasante Abenteuerurlaube haben. Öffnen Sie sich – Sie dürfen gespannt sein, welche Persönlichkeit hinter einer schnöden Jobbeschreibung steckt.

5. Verfeinern ist erlaubt!

Sie können sich ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen – und wünschten nichts mehr, als mit Ihrem Schatz am Wochenende gemeinsam im Stadion fiebern zu können? Ihre Leidenschaft für deutsche Schlager ist Ihnen eine echte Herzensangelegenheit? – Sie haben in der Vorschlagsliste die tolle Möglichkeit, die Suche auf gemeinsame Hobbys und Urlaubssehnsüchte hin zu verfeinern. Versuchen Sie es einfach – mit den nun angezeigten Kandidaten ergeben sich wie von selbst sofort prima Anknüpfungspunkte für (Experten-) Gespräche…

6. ID-Check: Auf Nummer sicher

Wer schlechte Erfahrungen bei vorherigen Online-Partnersuchen gemacht hat oder sich sicher vor Fake-Angeboten schützen möchte, sollte auf das ID-Symbol in der unteren Leiste der potentiellen Kanditaten achten. Ist es aktiviert (dunkel), dann hat sich die jeweilige Person mit einer Handynummer oder einem Ausweis registriert. Auch Sie selber unterstreichen mit unserem kostenlosen ID-Check die Ernsthaftigkeit Ihrer Partnersuche und erhalten mehr Kontaktanfragen, weil Ihr Profil von anderen als seriös erkannt wird… Mehr dazu erfahren Sie hier (Link)

Schlauer suchen: So geht Ihnen die Liebe nicht durch die Lappen

Das Glück ist nur einen Klick entfernt? Im Prinzip schon. Wenn Sie großzügig und mit Geduld an Kontakte herangehen, statt vorschnell auszusortieren. Denn sonst könnte Ihr Schatz schnell mal durch das Raster rasseln…

Im „echten“ Leben läuft es so: Man trifft und mag sich, kommt ins Quatschen – und lernt sich kennen. Und selten entscheiden Haarfarbe, Job oder Rechtschreibfähigkeiten darüber, ob mehr daraus wird. Im Internet sieht es anders aus: BEVOR Sie jemanden treffen, erfahren Sie einiges über Ihn oder Sie. Sie checken das Profil, schauen sich Fotos an. Und – ratzfatz – urteilen Sie anhand von Indizien über einen Menschen, den Sie noch gar nicht kennen. Was Sie unbedingt wissen sollten, damit der persönliche Filter nicht zur Liebes-Hürde wird…

…Sie wünschen?

Jeder hat Sehnsüchte und Bedürfnisse. Es ist nötig, diese Wünsche zu kennen, um zu wissen, was man braucht – und nach wem man sucht! Werden Sie sich klar darüber, was Ihnen im Leben und speziell in einer Beziehung wichtig ist. Ein super Anhaltspunkt sind Erfahrungswerte: Was lief toll in Ihrer letzten Beziehung? Auf was möchten Sie in Zukunft lieber verzichten? Schreiben Sie es auf. Sie werden sich wundern, was Sie über sich erfahren. Kleiner Tipp: Auch Ihre Parship©-Partnerschafts-Persönlichkeit liefert Ihnen wertvolle Hinweise!

Butter bei die Fische

Grenzen Sie diesen „Wunschzettel“ ein, und zwar großzügig. Bei Ausschlusskriterien behalten Sie nur die echten No-Go’s auf der Liste. Eigenschaften also, die Sie partout nicht tolerieren können. Formulieren Sie Ihre Vorstellungen nicht zu konkret und eng, speziell was Äußerlichkeiten anbelangt. Bei ganz klaren Abneigungen dürfen Sie ruhig kritisch sein: Sie ersparen sich und anderen damit unnötige Enttäuschungen. Beispiel: Eine militante Nichtraucherin wird wenig Freude mit einem begeisterten Raucher haben – so attraktiv sein Profil auch sein mag…

Das große Ganze…

Zu kurze Haare, Rechtschreibschwäche oder seltsame Hobbys? Es gibt immer Argumente zum schnellen Wegklicken. Mit leichtfertiger „Ferndiagnose“ verpassen Sie aber unter Umständen jemanden, der Sie in der realen Begegnung vom Hocker reißen würde. Schade um die verschenkte Chance! Also: Lesen Sie Profile und Mails entspannt durch, suchen Sie nach Sympathie-Punkten, lassen Sie den Gesamteindruck auf sich wirken. Wenn Ihr Wegklickfinger gern mal mit Ihnen durchgeht, hilft ein Trick: Kleben Sie sich ein „Stopp – abwarten!“ auf ein Post-it neben den Bildschirm.

Blick hinter die Kulissen

Mal ehrlich: Wie lange haben Sie über Ihren Profil-Einträgen gebrütet? Und bei aller Mühe – beschreibt es Ihre Person zu 100 Prozent? Falls ja: Glückwunsch! Kaum jemand besitzt das Talent, sein Wesen perfekt in Worte zu gießen. Mit Fotos ist das übrigens ähnlich: Nicht jeder ist fotogen – oder hat Bilder, die seine ganze Strahlkraft zum Ausdruck bringen… Die Moral von der Geschicht: Wer zu streng siebt, dem kann ein Goldschatz durch die Lappen gehen…

Ein Fall für die Reißleine?

Solange noch kein näherer Kontakt besteht, spricht alles dafür, großzügig zu sein. Erst wenn beispielsweise eine Mail unter die Gürtellinie geht oder Ihnen der Kontakt auf andere Art Unwohlsein bereitet, können Sie ohne zu zögern weiterziehen. Solange Sie aber nur einfach unsicher sind, warten Sie ab. Schlafen Sie darüber, und sprechen Sie mögliche Missverständnisse an. Wer dazu neigt, sich schnell vereinnahmen zu lassen oder in Traumtänzereien zu verlieren, darf die (Vernunfts-)Schere aus Selbstschutz übrigens ruhig früher zücken.

Aus Erfahrung wird man…

Gut Ding braucht Weile. Beim Kraftfahrzeug waren Jahrzehnte notwendig, um es zur Serientauglichkeit zu bringen, ebenso bei Telefon, Computer und Co. Warum sollte das mit dem Modell Liebe anders laufen? Versuch macht klug. Und Ausprobieren und Erfahrungen sammeln hilft Ihnen zu erkennen, was Sie wirklich wollen (und was nicht!). Klopfen Sie Profile unerfreulicher Begegnungen auf Gemeinsamkeiten ab – und tun Sie dasselbe bei den erfreulichen Dates. Sie lernen so die Selbstdarstellungen besser zu lesen – und Ihre Sucheinstellungen entsprechend nachzubessern…

Gib‘ uns mehr Zeit! Warum es schlau ist, geduldig zu suchen

Profil gescannt, ein paar fixe Mails, kleine „Macken“ entdeckt, danke und tschüss… Wer nach seinem Seelenbuddy sucht, sollte anders rangehen als bei der Sichtung des neuen „Must-Have“-Accessoires. Ein Plädoyer für die Entschleunigung der Partnersuche:

Klick, klick, klick – fixer als im Internet bekommt man nirgendwo Kontakt. Leider verführt dieses Tempo auch zu übertriebener Ungeduld. Kontakte pflegen, abwarten, mit Missverständnissen fertig werden? Erfordert langen Atem. Aber es lohnt sich…

Vorauseilender Gehorsam? Bitte nicht!

Jemand antwortet nicht sofort? Nichts leichter, als den Kontakt abzubrechen, bevor man sich noch eine Abfuhr einholt, oder? „Schnelllöschern“ sollte klar sein, dass sie so Chancen vertun. Es ist ein Trugschluss, anzunehmen, man könne an einer (erstmal) ausbleibenden Antwort Desinteresse erkennen: „Er hat sich eingeloggt und meine Anfrage nicht mal gelesen“? Irrtum: Man kann zwar sehen, wann jemand sich zuletzt eingeloggt hat, aber nicht, ob eine Kontaktanfrage gelesen wurde. Das ist nur bei Postfach-Nachrichten möglich. „Er/sie steht gar nicht auf meiner Besucherliste, hat nicht mal mein Profil angeschaut“? Noch eine Fehldeutung: Man kann Profile auch „inkognito“ besuchen.

Ohne Druck geht alles leichter

Es kann viele Gründe geben, warum jemand nicht prompt reagiert: Urlaub, Krankheit, er/sie liest zwar Nachrichten während der Arbeit, will aber erst am Wochenende in Ruhe antworten… Oder er/sie bekam erschlagend viele Anfragen (gerade bei Neulingen häufig) – und wühlt sich nach und nach durch. Vielleicht ist der andere auch einfach begeistert von Ihrer Nachricht und möchte die Antwort gerade deshalb nicht mal eben in die Tasten hauen. Unken Sie also nicht, setzen Sie sich und andere nicht unnötig unter Druck. Natürlich gibt es sie, die Nicht-Antworter, die schweigen, statt abzusagen. Löschen Sie solche Kandidaten allein der Übersichtlichkeit halber irgendwann. Warten Sie aber mindestens eine Woche, besser noch länger. Bleiben Sie locker bei offenen Anfragen. Es bedeutet einfach nur: Die Möglichkeit, dass ein toller Kontakt zustande kommt, besteht noch. Und Sie haben das Ihre dazu getan.

Setzen Sie nicht alles auf eine Karte

Sie bekommen nach einer Anfrage oder einer Mail sofort ein „Good-bye“? Pech für den anderen, dass er sich nicht die Zeit nimmt, Sie kennenzulernen! Deshalb noch ein Tipp für alle, die glauben, sich nur einem/einer zur Zeit widmen zu dürfen: Reagieren Sie auf weitere Anfragen zumindest mit einer Kurznachricht. Legen Sie sich nicht zu schnell fest. Auf einer Party kommen Sie ja auch mit mehreren Leuten (locker) ins Gespräch. Es gibt auch bei anderen Menschen – trotz des ausführlichen Parship-Profils – einiges zu entdecken. Bleiben Sie geduldig!

Einfach mal abschalten!

Sie stellen fest, dass Ihnen der Spaß verloren gegangen ist? Dass es Sie gerade mehr stresst als reizt, hoffnungsvoll Nachrichten zu verschicken und auf Antwort zu warten? Dann brechen Sie nichts übers Knie, gönnen Sie sich Auszeiten! Lassen Sie Ihren Computer einfach mal aus, unternehmen Sie etwas mit Freunden, setzen Sie sich aufs Fahrrad oder gehen Sie ins Kino. Mit ein paar Tagen Abstand können Sie sich dann ja wieder entspannt Ihrer Partnersuche widmen.

Versuch macht klug

Auch Kontakte, die vielversprechend beginnen, verlaufen manchmal einfach im Sande. Hadern Sie nicht, lernen Sie lieber daraus! Überlegen Sie, warum sich nicht mehr entwickelt hat. Sie werden nach und nach erfahren, was für Sie No-goes sind, Dinge, die Ihnen vorher so vielleicht nicht klar waren. Nutzen Sie diese neuen Erkenntnisse – und frischen Ihr Profil auf. Es hat Sie bei der letzten Bekanntschaft angestrengt, dass der andere unentwegt Veranstaltungen besuchen wollte, während Sie sich einfach gern zu zweit gesehen hätten? Gehen Sie darauf im Profil ein, etwa: „Ich mag es, wenn jemand Freude daran hat, einfach mal zu zweit die Stille und die Natur zu genießen.“

Warum Sie Ihre Ansprüche über Bord werfen sollten

Auf der Suche nach dem idealen Partner vergessen wir gern eines: Nobody is perfect! Und nichts ist leichter, als an den eigenen Ansprüchen zu scheitern. Wie es besser geht? Einfach mal leben, lieben und loslassen, meint der Paarberater Wolfgang Paetzold…

Das Leben ist kein Ponyhof, sagt man – und die Liebe kein Wunschkonzert, sollte man denken. Doch hört man sich unter Singles um, so Wolfgang Paetzold, Autor und Paartherapeut, sieht die Wirklichkeit anders aus. Da geht es viel zu wenig um Verbindlichkeit, Geduld, Sich-Einlassen. Viele Singles, stellt Paetzold fest, verhalten sich wie verwöhnte Kinder: Sie fordern alles und geben wenig – stets den eigenen Marktwert und den vielleicht doch noch besseren Kandidaten im Blick…

Beuteschema: Die eierlegende Wollmilchsau

Keiner tut sich mit der Suche nach DEM Mr. Right oder DER Mrs. Perfect einen Gefallen. Ein Mensch, der sämtliche Erwartungen erfüllen soll? Blendendes Aussehen! Sportlichkeit! Humor! Bildung! Ein interessanter und gut bezahlter Job. Lebenserfahren, aber ohne Altlasten. Bester Kumpel und Granate im Bett. Sensibel, aber eben auch praktisch veranlagt. Schütteres Haar? Sofort verabschieden, den Mann. Genauso wie bei zuviel oder zuwenig Muskeln/Körpergröße/ Leibesumfang. Und auch Frau muss Idealmaße vorweisen. (Unabhängig davon jeweils, wie sehr vielleicht der eigene Hosenbund kneift.)

Rezept fürs Liebespech: Überhöhte Ansprüche

Woher kommen sie, all diese Idealbilder, die kaum Raum lassen für Offenheit oder wichtigere Werte – wie etwa seelische Nähe? Wissen wir nur ganz genau, was wir wollen – oder sind wir schlicht völlig verzogen? Letzteres, erklärt Wolfgang Paetzold in seinem Buch „Teflonherz und Liebesgier: Beziehungen in Zeiten der Ichsucht“ (Diederichs, 18 Euro). Er beschreibt den seltsamen Umgang mit der Liebe in unserer Konsumwelt, in der vermeintlich alles geht: Exotische Früchte aus Übersee, die neue It-Bag – oder eben potentielle Partner. In den Warenkorb geklickt – bei kleinen Mängeln: Retoure! Und so werden Dates aus absurden Gründen gecancelled, Kontakte verabschiedet, Beziehungen beendet. Danke, tschüss – der Nächste, bitte! Ohne Kompromisse. Das Problem: Glücklich werden wir so nicht. Weil das Gras auf der anderen Weide immer grüner bleiben wird. Und zartes Anbandeln und die Chance auf Liebe und Partnerschaft fallen den verqueren Vergleichen und abgehobenen Ansprüchen in Serie zum Opfer.

Liebe braucht Mut

Paetzold nennt die drei Spannungsfelder, die es uns so schwer machen: Der Wunsch nach Freiheit neben der Sehnsucht nach Nähe. Das Bild von der Ideal-Beziehung, die den Alltags-Kompromissen gegenübersteht. Das Bedürfnis nach vertrauter, lebenslanger Partnerschaft bei dem Anspruch auf stets spannenden Sex. Diese Konflikte treiben immer mehr Menschen in das ewige Single-Dasein, so Paetzold. Und nur Einsicht und Offenheit können dieses Dilemma lösen: Mehr Mut zur Liebe. Das Freimachen von Äußerlichkeiten. Das Lösen von überhöhten Erwartungen und egoistischen Ansprüchen. Er rät, die Suche nach „dem“ Perfektem, was auch nur so lange perfekt erscheint, wie man es nicht hat, zu beenden. Denn wahre Nähe entstehe aus Einlassen. Und dazu gehört, auch Unterschiede und Konflikte auszuhalten. Menschen mit Ihren Schwächen zu akzeptieren. Die Chance auf Nähe zu- und Idealvorstellungen loszulassen. Denn gerade die Unterschiede und das vermeintlich „Unperfekte“ bringen die Spannung und Bewegung, die wir uns vom Leben und der Liebe wünschen…

Vergessen Sie Vorurteile! Warum es sich lohnt, genauer hinzusehen

Rothaarige Frauen sind temperamentvoll, Pädagogen umständlich – und ein lediger Mann um die Fünfzig beziehungsunfähig. Zu wissen, woran man ist, macht das Leben leichter. Oder? Nein, tatsächlich tut man sich mit Vorurteilen und Klischees keinen Gefallen! Sie sind echte Fallstricke auf der Suche nach dem oder der Richtigen…

Eckdaten sind nix, Persönlichkeit ist alles!

Natürlich macht jeder sich ein Bild von den Menschen, die er/sie kennenlernt. Man greift dabei vor allem auf frühere Erfahrungen zurück – aber leider auch auf Klischees. „Ersteres ist völlig legitim“, erklärt Parship-Psychologe Markus Ernst, „solange Sie bereit sind, genauer hinzusehen, statt alle über einen Kamm zu scheren.“ Also: Wer gern fernsieht, ist nicht automatisch oberflächlich und phantasielos, Frauen mit Kindern suchen nicht unbedingt einen Versorger – und nicht alle Motorradfahrer sind tätowiert und Mitglied der „Hells Angels“. Seien Sie offen dafür, jemanden mit und in seinen Besonderheiten kennenzulernen. Lassen Sie sich davon überraschen, wie schnell viele Vorbehalte entkräftet werden können…

Vorurteile – eine hübsche Selbstschutz-Mauer

„Vorauseilendes Aburteilen ist oft Selbstschutz“, weiß Ernst, „denn wer sich nicht einlässt, wird auch nicht verletzt.“ Besonders anfällig seien Menschen, die sich noch nicht komplett von ihrer letzten Beziehung gelöst haben. „Dann wird gern die oder der Ex idealisiert – und zum überhöhten Maßstab gesetzt, dem ganz normale Menschen kaum entsprechen können.“ In solchen Fällen, so der Psychologe, ist es wichtig, sich mit der eigenen Hin- und Hergerissenheit zu befassen. Denn es ist völlig okay, (noch) etwas Zeit zu brauchen, um sich zu binden. Aber dann sollte man auch vermeiden, anderen indirekt das Gefühl zu geben, nicht genügen zu können…

Illusionen? Schöne Falle!

Es ist ein leichtes, sich beim virtuellen Kennenlernen ein Traumbild zusammenzuzimmern: Man schreibt sich vielleicht Dinge, die man so schnell sonst keinem verrät. Jeder kehrt dem anderen vor allem seine Schokoladenseiten zu. Und beide malen sich daraufhin ein schillerndes Bild von der Person, mit der sie da zu tun haben. Schwierig dann, diesen Vorstellungen in der Realität zu entsprechen. Im „wirklichen Leben“ landet man im Zweifel – nämlich Aug in Aug – schon viel früher auf dem Boden der Tatsachen. Also: Versuchen Sie sich zu bremsen, wenn Sie anfangen, nach einer Handvoll Mails zu überlegen, wie Sie Ihre gemeinsamen Kinder nennen könnten. Interpretieren Sie möglichst wenig und denken in Klischees, etwa: „Er mag Musik – dann kann er ganz toll tanzen“. Fragen Sie lieber nach! Sollten Sie umgekehrt feststellen, dass Ihr Kontakt sich in eine Idee von Ihnen hineinsteigert, die weit von Ihnen entfernt ist, versuchen Sie dieses Bild gerade zu rücken – gerne auch mit Humor!

Große Erwartungen bringen große Enttäuschungen

Es ist völlig menschlich, dass Sie sich schnell ein Bild vom Anderen machen möchten. Darum: Steigen Sie nach den ersten Mails gerne aufs Telefonieren um. Und treffen Sie sich einfach! „So geben Sie einander die faire Möglichkeit, zeitnah festzustellen: ,Wir sind es nicht!´, und gar nicht erst großes Kopfkino anzuzetteln…“, erklärt Markus Ernst. Wer hingegen immer wieder zu rosaroten Höhenflügen mit darauffolgenden fiesen Abstürzen neigt, sollte seine Muster überdenken. Hinter dem Mechanismus, unrealistische Erwartungen aufzubauen, stecke oft die schlichte Angst vor einer nicht-virtuellen, also „echten“ Beziehung. Merke: Wer mehr möchte als ewig vorm Bildschirm Luftschlösser bauen, der sollte möglichst wenig gedanklich vorwegnehmen. Hat doch eigentlich auch was: Sich vom Leben (und der Liebe!) überraschen zu lassen – oder?

Nobody´s perfect – So gehen Sie mit Schönheitsfehlern um

Ja, wirklich: Niemand ist perfekt. Nur manche Schwächen fallen eben etwas schneller ins Auge als andere. Wie Sie mit kleinen und großen „Mängeln“ besser umgehen – und vor allem: selbstbewusst dabei bleiben…

1. Machen Sie es nicht jedem Recht

Zu mollig, zu klein, statt Normal-Nase ein Zinken – all das kann sich bei der Partnersuche tatsächlich als Hindernis erweisen. Und zwar für diejenigen, die sich daran stören. Es liegt jedenfalls nicht an Äußerlichkeiten, wenn der eine vielversprechende Kontakte knüpft – und die andere nur Begegnungen der sehr seltsamen Art hat. Was allerdings zum echten Pferdefuß werden kann: Wenn Sie genau das glauben – und in vorauseilendem Gehorsam ein mieses Selbstbild von sich entwerfen. Natürlich gehört eine Portion Selbstvertrauen dazu, wenn man häufiger erlebt hat, dass bestimmte Makel Körbe einbringen. Und das, obwohl man im Profil doch so geschickt versucht hat, über diese Schwächen hinwegzuschummeln…

2. Bleiben Sie „echt“

Das Internet scheint die ideale Spielwiese, um trotz fehlender Ideal-Attribute mit Menschen anzubandeln, bei denen man sich sonst keinerlei Chancen ausrechnen würde. Super, wenn man sich unabhängig von Äußerlichkeiten kennenlernen kann, klar. Nur hilft es wenig, mit jemandem wochenlang prickelnde Mails auszutauschen, für den – beispielsweise – ein sehr viel kleinerer Partner niemals in Frage käme. Wer so einen Kontakt ins echte Leben holen will, wird es schwer haben. Und sich ziemlich sicher eine ziemlich bittere Abfuhr einhandeln. Und auf Ablehnung stoßen, die vor allem dadurch ausgelöst wird, dass der andere sich ein Bild gemacht hat, das mit der Realität nicht zusammenpasst. Was tun? Natürlich sollen Sie in Ihrem Profil Ihre „schöne Seele“, innere Werte und Ihren Charme zaubern lassen. Aber: Gehen Sie auch auf Äußeres und besondere Lebensumstände ein – und vor allem: machen Sie Ihren Kontakten bitte nichts vor.

3. Klare Worte statt Mogelpakete

Auf gewisse Dinge sollten Sie hinweisen – aber wägen Sie ab, was nötig ist. Eine Charakternase oder O-Beine muss keiner beichten. Extremes Übergewicht oder Körperbehinderungen sollten aber selbstverständlich erwähnt werden. Natürlich können offene Worte abschrecken. Aber eben nur jene, die ohnehin nicht mit Ihren – auch vermeintlichen – „Mängeln“ klargekommen wären. Und viele Menschen erreichen Sie gerade durch Aufrichtigkeit. Pflegen Sie also lockere Offenheit, ohne in Jammerei zu verfallen. Lassen Sie einfließen, wenn Sie einige Pfunde zu viel wiegen, behalten Sie aber Kiloangaben für sich. Etiketten wie „Vollweib“ oder „Rubenstyp“ sind Geschmackssache – es könnten sich Menschen aus einer falschen Motivation heraus angesprochen fühlen. Denken Sie daran: Auch WIE Sie sich und Ihren Körper beschreiben, sagt einiges aus: ob Sie humorvoll eins mit Ihren Schwächen sind (attraktiv!) – oder ob Sie chronisch daran leiden (unattraktiv!).

4. Gehen Sie dem Glück entgegen

Bei aller Offenheit braucht es trotzdem auch Mut zum Glück. Warten Sie mit dem ersten Treffen nicht zu lange; Sie verlieren sich womöglich in Phantasien. Und fallen tief, wenn es dann doch nicht passt. Der beste Zeitpunkt, ein Date anzuschieben, ist immer dann, wenn Sie sich gut und stark fühlen. Sie sind gerade enttäuscht worden? Gehen Sie sanft mit sich um – und halten sich erstmal zurück. Treffen Sie Freunde, die Ihnen ein gutes Gefühl geben – und für die Sie weit mehr sind als das „Mängelexemplar“. Den Menschen, der zu Ihnen passt, finden Sie vielleicht schon mit dem nächsten Klick. Denn das Beruhigende ist: was zählt, sind nicht die Körbe. Sondern nur der eine Volltreffer mit gegenseitiger Sympathie und Anziehung…

Nachrichtenflaute? Das steckt hinter leeren Postfächern

Jeden Tag dasselbe Spielchen: Sie checken Ihre Nachrichten – und das Postfach ist: gähnend leer?! Das ist frustrierend und kann ganz schön entmutigen. Wir verraten Ihnen, warum Sie die Nachrichtenflaute nicht persönlich nehmen müssen – und woran es liegen kann…

Gründe dafür, warum Sie auf Nachrichten kaum Antworten erhalten oder sich die Besuche auf Ihrem Profil im bescheidenen Rahmen halten, kann es viele geben. Oft sind die Erklärungen ganz schlichter Natur. Also: Entspannen, tief durchatmen und mögliche – manchmal banale – Fehlerquellen checken:

Technische Tücken

Nicht jeder ist ein Premiummitglied und kann unbegrenzt Messages zurückschicken. Wenn Sie keine Antwort auf eine Nachricht bekommen, kann es daran liegen, dass der oder die Angeschriebene nicht über ein Profil verfügt, das ihm das freie Antworten erlaubt. Vielleicht hat der von Ihnen Kontaktierte einen Basis-Account und kann die Funktionen des Portals nur eingeschränkt nutzen. Auch seine Sichtbarkeit kann jeder individuell einstellen: Wer beispielsweise schon einige Kontakte pflegt, hat sich unter Umständen zwischenzeitlich „unsichtbar“ gemacht. So wird er weder in der Suche gefunden noch anderen Mitgliedern vorgeschlagen. Und er oder sie wird auch in Ihrem Profil nicht als Besucher auftauchen.

Zu enge Kreise

Natürlich möchte jeder am liebsten jemanden kennenlernen, der um die Ecke wohnt. Trotzdem gilt: Prüfen Sie den Umkreis, den Sie für mögliche Partnervorschläge festgelegt haben. Wer eher entlegen oder in einer 2000-Seelen-Gemeinde lebt, sollte in der regionalen Suche unbedingt großzügiger sein. Die Wahrscheinlichkeit, aus Ihrem Postleitzahlenbereich jemanden zu erreichen, ist dann nämlich verschwindend gering. Auch wenn Sie es mit dem Alter zu „eng“ nehmen, könnten ausbleibende Anfragen und Antworten die Folge sein. Ganz besonders gilt das übrigens für sehr junge Singles und die Generation 70+. Diese Altersgruppen tummeln sich erfahrungsgemäß noch eher selten bei Parship. Sie sollten darum mit starken Eingrenzungen besonders vorsichtig sein…

Schnecken-Postfächer

Wir wissen ja nicht, wie häufig Sie Ihr Profil besuchen. Sicher ist: Es gibt Menschen, die eher faul in der Pflege Ihrer Anfragen und Kontakte sind. Gründe dafür kann es viele geben: beruflicher Stress, längere Reisen, turbulente Familiensituationen – oder eben einfach: eine etwas langsamere „Taktung“. Bewahren Sie darum langen Atem, und verabschieden Sie niemanden vorschnell, nur weil Sie nach drei Tagen noch keine Antwort bekommen haben… Ein Tipp: Mitglieder, die sichtbar über drei Wochen nicht mehr online waren, sollten Sie eher vernachlässigen. Solche Kandidaten haben oft schon jemanden gefunden, aber vergessen, sich abzumelden.

Persönlicher werden

Sie können alle voran genannten Gründe ausschließen? Angeschriebene antworten Ihnen so gut wie nie? Dann ist es höchste Zeit, das eigene Profil und die gesendeten Nachrichten unter die Lupe zu nehmen! Profile ohne Foto bekommen beispielsweise zwanzigmal(!) weniger Anfragen. Und 08/15-Statements motivieren weder in Mails noch in Profilangaben besonders zur Kontaktaufnahme. Werden Sie persönlicher – und lassen Sie Humor durchblitzen. Das Gegenteil von öden Standards kann allerdings ebenso zum Pferdefuß werden: Unangemessene, zu flapsige Ansprachen oder Fragen, in denen Sie mit der Tür ins Haus fallen, wirken übergriffig. Und zu detaillierte Vorstellungen über Liebe und Partnerschaft schlagen viele schnell in die Flucht. Sie sind unsicher, ob Ihr Online-Profil wirklich widerspiegelt, was Sie ausmacht? Sie zweifeln, ob Sie in Mails den richtigen Ton treffen? Lassen Sie einen guten Freund oder eine gute Freundin drüber lesen!

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